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Written by clu
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Sunday, 29 August 2010 19:10 |
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Lupsingen. Am 22. August 2010 fand in dem kleinen Baselbieter Dorf Lupsingen das traditionelle Schlussturnen statt. Normalerweise gibt es von diesem Kleinanlass nichts wirklich Aufregendes zu berichten. Auf dieses Jahr trifft dies jedoch nicht zu. Denn an jenem wunderschönen Sommertag ereignete sich Skandalöses auf dem dorfeigenen Sportplatz. Die gemütliche Stimmung des Wettkampfes würde jäh gestört. Ein gewisser Rolf B.* soll laut Augenzeugen empörend und lautstark den gleichzeitig anwesenden Janic L.* wegen dessen zu frühen Wurstkonsums gescholten haben. Rolf B.* fand es beschämend, dass der jugendliche Täter bereits vor Beendigung des Wettkampfes sich dem Vergnügen eines Wurstverzehrs hingab. Der junge Schweizer Janic L.* war sich keiner Schuld bewusst und verwies auf den Grillmeister Toni d.B.*. Der erhitzte Kläger griff schliesslich auch den erstaunten Toni d.B.* verbal an und beschuldigte ihn, ebenfalls Teil des so unverständlichen Komplotts zu sein. Rolf B.* konnte seine Emotionen nur mit einem Verlassen des Wettkampfgeländes zum Ausdruck bringen. Im Sinne eines gewaltlosen Widerstands versuchte er, das äusserte er später in einem Interview, die Delinquenten auf ihre Missetat aufmerksam zu machen. "Die sinnvollste Art des gewaltlosen Widerstandes", so Rolf B.* weiter im Interview, "war in diesem Moment für mich, dass ich mich von diesem Ort entfernte." Weiter sagte er, dass er dieses Verhalten schlicht inakzeptabel fände und dass er den Fall dem Gemeinderat vorgelegt hat. "So etwas gehört sich nicht", meinte Rolf B.*. Hinzu kommt, dass nicht nur die obengenannten Sünder beschuldigt wurden. Auch Dimitri W.*, Mario B.* und Diego D.* sollen laut dem Kläger Teil der im Leumund sogenannten "Wurstverschwörung" gewesen sein. Abends schliesslich sahen die Täter ein, dass sie falsch gehandelt hatten und baten die Presse, ihre Entschuldigung zu publizieren. "Es tut uns leid", sagten sämtliche Beschuldigte. "Wir verhielten uns falsch." Wie es nun weitergeht und was auf die Geständigen an Konsequenzen noch zukommt ist noch offen. Fest steht jedoch, dass der Lupsinger Gemeinderat sich dieser Sache annehmen und entsprechende Massnahmen ergreifen wird.
* Alle Namen der Redaktion bekannt. Aus Gründen des Datenschutzes wurden die Nachnamen nicht vollständig veröffentlicht. Gegen eine malzig-hopfige Gebühr können aber sämtliche Informationen bei der Redaktion eingeholt werden.
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Last Updated on Wednesday, 01 September 2010 19:59 |